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„Wir sind froh, dass wir Sie haben“

Diese Worte des Thüringer Innenministers Georg Maier zeigen deutlich die Wertschätzung des Freistaates Thüringen gegenüber dem Technischen Hilfswerk und sind richtungsweisend im Hinblick auf die weitere Zusammenarbeit. Gefallen sind diese Dankesworte bei einem Informationsbesuch am heutigen Freitag, in dem es um grundsätzliche Abstimmungen zu strategischen Themen ging.

In den Räumen des Ortsverbandes Altenburg traf sich Innenminister Maier mit Vertretern und Vertreterinnen des Technischen Hilfswerks. An der Spitze der THW-Gruppe stand Volker Strotmann, der aktuell Manuel Almanzor als Landesbeauftragter vertritt. Strotmann machte deutlich, wie wichtig es ihm ist, dass Minister Maier seinen Informationsbesuch im Ortsverband Altenburg durchführt. Denn: „Im Ortsverband schlägt das Herz des THW, hier finden Sie unsere Ehrenamtlichen, unsere Technik, unsere Ausstattung.“ In einer Präsentation gaben er, der Referatsleiter Einsatz Dr. Marcus von Salisch und die Referatsleiterin Ehrenamt/Ausbildung Janine Stock einen Überblick über die Themen, die aktuell im Fokus der Zusammenarbeit mit dem Freistaat Thüringen stehen. Dabei ging es u.a. um die Einbindung des THW in die ICE-Neubaustrecke, die Großpumpe des Freistaates Thüringen im THW-Ortsverband Eisenach, den Digitalfunk und die Zusammenarbeit mit der Thüringer Polizei. Auf besonderes Interesse stieß bei Minister Maier das Bundesjugendlager 2019, das in Rudolstadt und damit in seinem Bereich stattfindet. Spontan sagte er seine Unterstützung und auch seine Teilnahme zu.

Maier betonte in seinem Statement, wie wichtig die vielfältigen Ansätze sind, Kräfte von Bund und Ländern zu bündeln, um die Bürger und Bürgerinnen zu schützen. Er habe hautnah beim Orkantief Friedricke erlebt, wie gefährlich das ehrenamtliche Engagement im Katastrophenschutz sein kann, aber auch wie gewinnbringend und kameradschaftlich. Aufgabe der Politik sei es, so Maier, zu zeigen, wie wichtig und förderwürdig gerade das Ehrenamt im Katastrophenschutz ist: „Alles, was hier geleistet wird, ist ein besonderer Dienst an der Gesellschaft.“

Besonders intensiv wurde die gesellschaftliche Teilhabe der Jugend diskutiert. Maier appellierte an das THW, die Jugendlichen schnell in eine gewisse Verantwortung zu nehmen, ihnen Aufgaben zu übertragen und sie dadurch zu binden. Auch das Thema Neuorganisation der Leitstellen nahm breiten Raum im Gespräch ein. Mit dem Ziel, effiziente Strukturen zu schaffen, werde der Freistaat Thüringen sich hier neu aufstellen. Gerne nahm Maier Erfahrungen des THW auf, gerade im Hinblick der Einbindung der THW-Einheiten und die nötigen Formalisierung der Alarmpläne. Weiteres Thema war die Neugründung von Ortsverbänden in Thüringen. Hier drückte Minister Maier deutlich den Wunsch aus, das THW in Thüringen weiter aufzubauen und dadurch die Strukturen zu stärken.

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