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Zusammenarbeit mit HZS

Grenzübergreifende Zusammenarbeit ist im Katastrophenfall von großer Bedeutung. Das THW hat seit vielen Jahren unter Federführung des Landesverbandes Sachsen, Thüringen partnerschaftliche Beziehungen zum tschechischen Feuerwehr-Rettungskorps HZS. Zu einem Informations- und Strategiegespräch ist Präsident Albrecht Broemme diese Woche in die Tschechische Republik gereist.

Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Broemme und HZS-Generaldirektor Drahoslav Ryba, an denen auch Dr. Marcus von Salisch, Referatsleiter Einsatz des Landesverbandes Sachsen, Thüringen teilnahm, standen die Ausgestaltung der konkreten Zusammenarbeit in diesem Jahr, insbesondere auf dem Gebiet der Psychologischen Einsatznachbetreuung, und Überlegungen zur weiteren Kooperation. Hier eröffnete das Treffen mit dem Vorsitzenden der Verwaltungsbehörde der staatlichen Materialreserven der Tschechischen Republik mögliche Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit in Krisensituationen.


Von den Einsatzpotenzialen des HZS und der effizienten Zusammenarbeit der Organisationen im integrierten Hilfeleistungssystem überzeugte sich Broemme an einer Einsatzstelle bei Vrebetice im Osten des Landes. Dort war 2014 ein Munitionslager explodiert; die Beräumung erfolgt bis heute in einem komplexen Verfahren unter Einsatz verschiedenster Spezialtechnik des HZS.


Im Rahmen einer Besichtigung der TATRA-Werke in Koprivnice wurden den THW-Vertretern die aktuellen Entwicklungen bei Einsatzfahrzeugen in Theorie und Praxis vorgestellt. Diese Maßnahme knüpfte an das Fahrsicherheitstraining an, das THW-Kräfte aus Sachsen und Thüringen vor zwei Jahren dort mit Unterstützung des HZS durchführen konnten.


THW-Präsident Albrecht Broemme würdigte die bisher gegangenen gemeinsamen Schritte bei der tschechisch-deutschen Zusammenarbeit. „Katastrophen kennen keine Grenzen und können jederzeit passieren. Daher ist es mir ein großes Anliegen, die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem deutschen THW und dem tschechischen HZS fortzusetzen.“

  • Präsident Broemme  informiert sich über die Sicherungs- und Räumarbeiten durch HZS nach einer Explosion eines Munitionslagers (Bild anzeigen)

  • Rundgang im TATRA-Werk (Bild anzeigen)

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