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Sturm Herwart legt Sachsen lahm

Eine Stunde länger schlafen? Nicht für mehrere hundert THW-Kräfte in großen Teilen Deutschlands. Allein in Sachsen haben fast 200 Einsatzkräfte aus elf THW-Ortsverbänden die durch die Zeitumstellung gewonnene Stunde genutzt, um Sturmschäden zu beseitigen. Abgedeckte Häuser, umgestürzte Baugerüste, gesperrte Straßen waren typische Szenarien am Wochenende.

Sturmtief Herwart fegte mit starken Böen am Wochenende auch über Sachsen hinweg. Das Resultat: erhöhte Einsatzbereitschaft für fast alle Ortsverbände, Einsätze für elf von ihnen mit fast 200 THW-Helferinnen und THW-Helfern. Einsatzkräfte aus Görlitz und Zittau räumten ein Möbelhaus, in das Wasser eingebrochen war. Mit dem Technischen Zug und der Fachgruppe Räumen stand der Ortsverband Dresden der Leitstelle der Feuerwehr zur Verfügung und kam an mehreren Stellen im Dresdner Norden zum Einsatz. Ein abgedecktes Haus erforderte die technische Hilfeleistung des Ortsverbandes Bautzen, in Chemnitz rückte der Ortsverband Chemnitz mit GKW und Ladekran zu drei Einsatzstellen im Stadtgebiet aus.

Ein einsturzgefährdeter Giebel an einem Hoteldach sorgte für die Alarmierung des Ortsverbandes Aue-Schwarzenberg, im Stadtgebiet von Leipzig hieß es an mehreren Stellen für die örtlichen THW-Kräfte: umgestürzte Bäume beseitigen. Die Ortsverbände Dippoldiswalde, Pirna und Reichenbach wurden für die Unterstützung der Deutschen Bahn alarmiert, Aufgabe war Streckenberäumung.

Der Ortsverband Pirna war weiterhin mit dem Technischen Zug und Ladekran nach einem schweren Steinschlag im Kirnitzschtal im Einsatz. Ein etwa eine Tonne schwerer Fels war herabgestürzt und verschüttete die Straße. Und auf dem Geierswalder See im Lausitzer Seenland erhielten die THW-Einsatzkräfte des Ortsverbandes Kamenz eine ungewöhnliche Aufgabe: an Schwimmenden Häusern hatten sich die Befestigungen gelöst und mussten gesichert werden.

  • Beseitigung von umgestürzten Bäumen gehört zu den Schwerpunktaufgaben der THW-Einheiten nach einem Sturm (Bild anzeigen)

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