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Hochwasser in Tukastan; Einsatz für das High Capacity Pumping Modul (HCP-Modul) des THW Landesverbandes Sachsen, Thüringen

Hochwasser in Tukastan; Einsatz für das High Capacity Pumping Modul (HCP-Modul) des THW Landesverbandes Sachsen, Thüringen

Die EU hat das THW mit der Übernahme dieser Aufgabe beauftragt. Dieser Einsatz wurde dem HCP-Modul des THW LV Sachsen, Thüringen von der THW-Leitung zugewiesen. Zur Herstellung der Autarkie wird dem HCP-Modul ein entsprechendes Team, das Humanitarian Intervention Team (HIT), aus Luxemburg beigestellt.

So lautete der Einsatzauftrag für die diesjährige Übung des HCP-Modules des THW LV SN,TH. 

Am Freitagnachmittag des 25. August war es dann so weit. Das HCP-Modul des THW-LV SN,TH sowie das Team aus Luxemburg traf sich im Gewerbegebiet in Klipphausen um dann in einer gemeinsamen Marschkolonne zum Grenzübergang nach Tukastan zu verlegen (Tukastan lag diesmal im Bereich des ehemaligen Braunkohletagebaues am Partwitzer See in der Lausitz). Nach einer akribischen Grenzkontrolle, realitätsnah dargestellt durch vier “role-player“, wurde direkt ins zugewiesene Einsatzgebiet verlegt. Dort wurde das HCP-Modul bereits durch den regional zuständigen Repräsentanten Tukastans erwartet. Während der HCP-Teamleader und der HCP-Chief of Operations durch den regionalen Repräsentanten Tukastans gebrieft wurden, lief parallel der Aufbau des Camps durch das HIT und das HCP-Modul. Mittlerweile war es Nacht geworden und die ersten Einsatzanforderungen wurden dem HCP-Modul übertragen. Es galt erste Einsatzstellen zu erkunden und erste Einsatzstellen einzurichten und den Pumpbetrieb aufzunehmen.

Einsatzstellenbetrieb im Schichtbetrieb, Wechsel von Einsatzstellen, Verlagerung der Pumpen samt Mannschaft, Auf- und Abbau der Pumpen, Abstimmung mit den lokalen Repräsentanten Tukastans forderten sowohl die Mannschaft als auch die Führung des HCP-Modules bis zum Spätnachmittag des Folgetages. Parallel zum Einsatzgeschehen wurde das Camp durch das HIT betrieben. Ebenfalls wurde durch das HIT die Einsatzstellen-Funkausleuchtung aufgebaut und auch die Satellitenkommunikation in die Heimat sichergestellt.

Mit einer Evakuierungsübung der einzelnen Einsatzstellen endete diese HCP-Übung am Spätnachmittag des Samstags; alle Einsatzstellen und das Camp wurden evakuiert. 

Unterstützt wurden diese Übung von den durch den benachbarten THW-Ortsverband Senftenberg dargestellten lokalen Kräften (locals), vier “role-playern“ und der Fachgruppe Logistik-Verpflegung (FGr LogV) des THW-Ortsverbandes Kamenz.

Nach dem Rückbau der Einsatzstellen verlegten alle HCP-Einsatzkräfte und die locals zum Camp. Dort erfolgte dann eine erste Reflektionsrunde zu dieser Übung während zum “krönenden Abschluss“ ein Gewitter mit kräftigem Niederschlag die bis jetzt hochsommerlichen Temperaturen abkühlte.Am Sonntagvormittag des 27. August erfolgte dann der Rückbau des Camps und die beteiligten Kräfte traten den Rückweg zu Ihren Ortsverbänden bzw. nach Luxemburg an. 

Es war eine fordernde und anstrengende Übung, viele Erkenntnisse wurden gewonnen. Trotz aller Anstrengungen herrschte eine gute Stimmung bei den an der Übung Beteiligten.

  • Hochwasser in Tukastan; Einsatz für das High Capacity Pumping Modul (HCP-Modul) des THW Landesverbandes Sachsen, Thüringen (Bild anzeigen)

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