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Die neuen Landessprecher für Sachsen und Thüringen

Andreas Heinrich vom OV Bautzen und Michael Richter vom OV Sonneberg sind die neuen Landessprecher für Sachsen und Thüringen. Ihre Ziele für die Arbeit der nächsten fünf Jahre sind vor allem ein guter Draht zur Basis und mehr Wertschätzung für die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer.

Seit dem 27. März 2017 ist Andreas Heinrich vom Ortsverband Bautzen der neue THW-Landessprecher für Sachsen. Das Amt ist ihm bekannt, bereits von 2007 bis 2012 war er als stellvertretender Landessprecher tätig. „Ich habe mich jetzt wieder zur Wahl gestellt, weil es noch einige offene Projekte aus dieser Zeit gibt, die ich gern noch vollenden möchte,“ sagt er über seine erneute Kandidatur, „und auch, weil mich viele Ortsbeauftragte zu diesem Schritt motiviert haben.“ Heinrich ist seit 1993 Mitglied des THW, seit 2006 als Fachberater tätig und seit 2001 häufig im Auslandseinsatz unterwegs. Sein Landessprecher-Team wurde zur Wahl im März komplett neu gebildet. Gemeinsam mit seinen Stellvertretern Inez Laaser vom Ortsverband Eilenburg und Peter Dobrowald vom Ortsverband Radebeul hat er sich drei große Ziele für die nächsten fünf Jahre gesteckt: „Wir wollen das Ehrenamt kritisch und konstruktiv gegenüber dem gegenüber Hauptamt vertreten, wir wollen Konfliktlöser und Mediatoren für die Ortsverbände sein und wir wollen vor allem die Motivation der Helfer und Helferinnen ausbauen.“ Besonders beim letzten Punkt sieht er großes Potenzial in der Zukunft: „Jeder Einsatz selbst ist die größte Motivation für unsere Helfer,“ weiß Heinrich. Sein Ansatz lautet: Wer regelmäßig aktiv in die örtliche Gefahrenabwehr einbezogen wird, der bleibt auch mit Freude bei der Sache. Also will er hier verstärkt ansetzen, das Gespräch mit Polizei und Feuerwehr suchen und mit den verantwortlichen politischen Entscheidern verhandeln.

Ähnliche Ziele verfolgt auch der alte und neue Thüringer Landessprecher Michael Richter. Der Fachberater für Katastrophenschutz aus dem Ortsverband Sonneberg wurde am 11. März 2017 in seinem Amt bestätigt, gemeinsam mit ihm sein erster Stellvertreter Frank Langenberg vom Ortsverband Apolda. Mit dem neu gewählten zweiten Stellvertreter Bernd Treppschuh vom Ortsverband Eisenach erhalten sie weitere Unterstützung mit langjähriger Einsatzerfahrung. „Er ist nun unser dritter Mann mit dem Ohr an der Basis,“ freut sich Richter, der schon in seiner letzten Amtszeit großen Wert auf eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden legte. Das Prinzip kommt bei den Ortsverbänden gut an: Steht eine Entscheidung an, hat via Whats-App-Gruppe oder E-Mail-Verteiler jeder die Möglichkeit, sich unkompliziert zu einem Thema zu äußern. So konnte schon oft ein schnelles Meinungsbild mit vielen Stimmen erstellt werden.

„In unseren Aufgaben und Zielen sind wir uns einig, die Termine vor Ort werden wir uns teilen,“ erklärt Richter die geplante Arbeitsweise seines Teams. „Die Lage unserer Ortsverbände ist für diese Verteilung ideal.“ Mit seinen Stellvertretern will Richter die Helfermotivation weiter verbessern. Er weiß: „Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, wenn das Hobby Spaß machen soll. Es ist schwer, neue Helfer für unsere Arbeit zu begeistern, wenn Ausrüstung und Technik teilweise 30 Jahre und älter sind.“ Hier hat Richter in seiner Funktion als Landessprecher in den letzten fünf Jahren einige Fortschritte erzielen können, sieht aber weiterhin großen Handlungsbedarf. In puncto Liegenschaften kann Richter bereits auf erste Erfolge hinweisen: in den Ortsverbänden Gera und Apolda werden derzeit mit Hilfe eines Investors neue Liegenschaften gebaut, die direkt auf die Bedürfnisse des THW zugeschnitten sind und anschließend gemietet werden können. Das möchte er auch in weiteren Ortsverbänden erreichen.

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